Rege Beteiligung bei der Judosafari 2024 des WTV
Auch in diesem Jahr organisierte der Trainerstab unserer Judoabteilung die allseits beliebte Judosafari.
So fanden sich am Freitag, den 27. September, mit sage und schreibe über 40 Kindern ein großes Teilnehmerfeld in unserer Sportstätte ein.
Und so hieß es nach dem Ankommen und der Gruppenaufteilung, wie alle Jahre wieder: „Hajime!“ und ein Jeder konnte in den einzelnen Disziplinen Laufen, Werfen, Springen und Kämpfen Punkte einsammeln. Wer dann noch bei der „Kreativaufgabe“ mit etwas Sorgfalt und Ideenreichtum überzeugen konnte, sollte mit weiteren zusätzlichen Punkten belohnt werden und sich eines der begehrten Abzeichen erkämpfen.
Das Trainerteam freute sich über die Einsatzbereitschaft und den Leistungswillen ihrer Nachwuchsathleten und resümierte im Nachhinein, eine gelungene Veranstaltung erlebt zu haben.
Aber nicht nur der Leistungsgedanke allein stand bei diesem abteilungsinternen Event im Vordergrund.
Auch der Zusammenhalt der Gruppengemeinschaft und der Erlebniswert dieser Sportveranstaltung wurden durch einen gemeinschaftlichen Grillabend sowie die Turnhallenübernachtung und das gemeinsame Frühstück am Samstagfrüh bestätigt.
Mit 5 Panthern, 10 Bären, 12 Adlern, 8 Schlangen, 6 Füchsen und 1 Känguru zeigten alle Teilnehmer bzw. die Judoabteilung insgesamt eine erfreulich starke Leistung.
Die Verleihung der Abzeichen und Urkunden wird in absehbarer Zeit (nach den Herbstferien) während der Trainingsstunden stattfinden.
Ein Dank geht an alle Helfer und Eltern, die uns bei dieser Safari unterstützt haben.
Gratulation zur bestandenen Prüfung
Maksymilian Macziuga und Felix Wiedenhaus legten erfolgreich ihre Prüfung zum 1.Kyu (brauner Gürtel) ab.
Als nächste Herausforderung steht nun der in kürze beginnende Lehrgang zum Übungsleiter F-Schein an.
Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg.
Prüfung zum schwarzen Gürtel mit Bravour bestanden
Sean Andruhn hat (WTV-Judo Trainer) seine angestrebte Judo-Prüfung zum Meistergrad dem 1.DAN im Judo unter den strengen Augen der drei Dan-Prüfer in Werl mit Höchstnoten bestanden.
Sean hatte sich seit März letzten Jahres darauf vorbereitet, musste aber verletzungsbedingt die bereits für Ende November geplante Prüfungsteilnahme verschieben.
Nachdem er die Prüfungsfächer: Kata, Stand- / Bodentechniken sowie theoretischen Aufgabenstellungen seitens der Prüfer souverän gemeistert hatte, bescheinigten ihm die diese während der Überreichung der Urkunde am Ende durchweg nur sehr gute Prüfungsergebnisse mit jeweils den Höchstnoten.
Birgit Andruhn ist Wertungsrichterin der Judo-Europameisterschaf
„Ich bin immer positiv aufgeregt“, meint die Rheda-Wiedenbrückerin Birgit Andruhn, die am Samstag in den Flieger nach Serajevo, der Hauptstadt von Bosnien, steigt. Die 57-Jährige ist Trägerin des 6. Dan im Judo und wird als Wertungsrichterin auf der Judo-Europameisterschaft dabei sein. Vier von insgesamt fünf Lizenzen auf EU und Internationaler Ebene hat sie inzwischen. Für die Teilnahme als Wertungsrichter wird man nominiert. Für Deutschland ist Birgit Andruhn übrigens die einzige Wertungsrichterin, die anderen sind Männer. Birgit ist bereits zum zweiten Mal nominiert worden und auf Sarjevo freut sie sich. Obgleich sie vom Land wahrscheinlich nicht so viel sehen wird. Zwei Tage dauert die Europameisterschaft, bei der auch elf deutsche Paare dabei sein werden. Am Mittwoch fliegt sie bereits zurück.
Auch wenn sie ganz offiziell in ihrem schwarzen Blazer am Wertungstisch sitzt, heißt das nicht, dass Sport für sie kein Thema mehr ist. Im Judo muss sie sich warmhalten, denn auch die Wertungsrichter müssen vor der Meisterschaft auf die Matte und zeigen, dass sie die Katas beherrschen und up to date sind.
Die Verständigungssprache ist bei solchen Meisterschaften generell englisch. Auch da muss sie sich erst einmal wieder reinfuchsen. „Da wächst man ganz klar mit seinen Aufgaben und kommt schnell wieder rein“, meint sie. So manche Vokabel schaut sie aber dennoch vorher mal nach und stöbert auch noch einmal durch das Kata-Regelwerk. Aufgeregt sei sie immer im positiven Sinne, weil sie den Athleten gerecht werden möchte.
Birgit Andruhn kam mit 21 Jahren zum Judo. Vier Jahre später 1993 hat sie ihren F-Trainerschein gemacht und seitdem ist sie als Ausbilderin beim WTV tätig. Eigentlich ist es die gesamt Familie Andruhn, die für Judo brennt. Rainer Andruhn seit eh und je und inzwischen auch ihr Sohn Sean, der mit seinen 22 Jahren bereits den 1. Dan trägt. Der Student auf Lehramt gibt auch Trainerstunden beim WTV, was die Eltern besonders freut.
Doch was ist es genau, was Judo so interessant macht. „Für mich ist es der Ehrenkodex, die strengen Regeln, das Selbstbewusstsein, welches gestärkt wird, und der Spielraum der einem bei den Übungen immer noch bleibt“, erklärt Birgit Andruhn.
Sie macht Kata, weil die Übungen gerne perfekt beherrscht und die Verletzungsgefahr geringer ist. Normale Wettkämpfe bestreitet sie selbst nicht mehr, weil sie sich für die Aufgabe der Wertungsrichterin entschieden hat. Beides geht nicht. Fit hält sie sich mit Schwimmen.
Zudem trainiert sie auch den Nationalkader in Düsseldorf. Vier bis fünf Einstätze hat sie dort pro Jahr und manchmal kommen auch Paare, so nennt man die zwei aufeinander eingespielten Judopartner, zu ihr nach Rheda-Wiedenbrück um sich Tipps zu holen.
Foto: Birgit Andruhn (6. Dan) fliegt am Samstag nach Sarajevo, um als Wertungsrichterin bei der Judo Europameisterschaft dabei zu sein. Im positiven Sinne ist sie aufgeregt auf das Land und die Leute und die Meisterschaft mit den besten Judokas aus Europa.
Zeitung: Die Glocke Rheda-Wiedenbrück
Autor/in: WL
Prüfung bestanden!
Nach intensiver Vorbereitung haben am 11.05.24 folgende WTV-Judoka ihre
Prüfung zum gelben Gürtel bestanden:
Ariana Kolafa, Mia Berheide, Ben Gesell, Julian Buttgereit, Noah Lappe, Tom
Hollenbeck, Ben Richter, Jan Lückheide, Robin Sotzeck, Timo Sotzeck
Nicht auf dem Foto: Leon Krahn